Marcos persönliches WebLog... |
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| ADAC-Pirelli-Enduro-Cup Rudersberg 2008 | 28. Juli 2008 | Enduro | 2275 mal gelesen | | | Hallo
Nun, mit etwas Verspätung, komm ich dazu meinen Blog über das Rennen in Rudersberg zu schreiben.
Auf Rudersberg hab ich mich im Vorfeld sehr gefreut. Hatte so viel gutes über die Strecke gehört. Meine Sommergrippe war nun endlich überstanden und die Verletzungen nach einem Sportunfall beim Inlineskaten waren auch so gut wie abgeklungen. Die Woche vor Rudersberg trainierte ich mit dem Wolfgang und Pascal in Frankenbach. Das hat echt riesig Spaß gemacht, war aber auch sehr hart, da es wahnsinnig heiß und staubig war. Außerdem gönnte uns der Wolfgang nicht viel Ruhe. Die folgende Woche hab ich wahrscheinlich jede Schraube an meiner Husaberg zweimal nachgezogen, Ventile eingestellt, Ölwechsel gemacht und nen neuen Hinterreifen montiert. Sogar die Batterie hab ich noch mal ans Ladegerät gehängt um auch wirklich nichts dem Zufall zu überlassen.
Ich bin mit Sicherheit niemand, der hier Veranstaltungen kritisieren oder schlecht schreiben möchte. So wie ich es in ner Zeitschrift schon gelesen hab. Das find ich nicht richtig. Nein. Ich fahr Enduro um mit den gegebenen Umständen zurecht zu kommen. Klar gibt es auch hier Vorlieben. Aber das ist Geschmacksache. Außerdem ist mein Respekt vor den Vereinen, die uns Fahrern solche Veranstaltungen ermöglichen, riesengroß. Ich finde wir müssen wirklich dankbar sein.
Für die lange Wartezeit bei der Papierabnahme in Rudersberg hatte ich Verständnis. Hatte man doch schon im Vorfeld von dem Chaos gelesen, dass es wohl bei den Anmeldungen gab. Hinzufügen muss man, dass die Dame an der Papierabnahme sehr nett war. Grund für das Chaos war wohl die Verlängerung der Einschreibefrist. Entweder möchte man, daß sich noch viele Fahrer melden und ich kurzfristig viel Stress hab, oder ich muss mit den Fahren auskommen, welche sich pünktlich gemeldet haben. Meiner Meinung nach machen sich die Vereine mit solchen Aktionen selbst das Leben schwer.
Bei der technischen Abnahme waren sie auch nett.
Als Pascal und ich am Abend zuvor die Strecke abliefen, waren wir uns einig, das gibt ein Endurofest. Auf- und Abfahrten, schnelle Abschnitte und eine super präparierte und aufwendig hergestellte Strecke. Alles super. Was der Verein hier geleistet hat, war enorm.
Um so unverständlicher war für mich das Drama, welches sich in der ersten Dreiviertelstunde regelmäßig wiederholte. Liebe Verantwortlichen von Rudersberg. Wenn ich doch, an sich so schöne, Schlüsselstellen in einer Strecke habe, es in der Nacht vor dem Rennen Dauerregnet, dann ist doch das Chaos vorprogrammiert. Wer die wahren Schlafhauben sind, wäre ja nun endgültig geklärt. Also mal schön an die eigene Nase fassen. Und das ganze, obwohl schon eine Umleitung vorbereitet war. Die dann jedoch viel zu spät zum Einsatz kam.

Nun zu meinem Rennen. Kam vom Start gut weg und hatte die direkte Konkurrenz immer in Sichtweite vor mir. Auch das Tempo konnte ich gut mitgehen. Bis wir zur besagten Passage kamen. Es ist schon hart, wenn man den Gegner davonziehen lassen muss und selbst steht. Im Hang lagen zwei Fahrer, dazwischen turnte ein Streckenposten, der sich selbst kaum halten konnte und vor mir standen nochmals drei Fahrer. Also nix wie hoch und hinterher. Mit dem Ergebnis, dass in der nächsten Runde ca. 30 Fahrer vor mir standen. Als ich dann endlich den besagten Hang erreichte, wurde hinter mir die Strecke geöffnet und das Feld zog vorbei. Ich glaub, das ist mit dem Wort „Pech“ nicht zu beschreiben. Der Frust war echt riesengroß. Was leider auch „mein Team“ in der Box zu spüren bekam. Dafür möchte ich mich von ganzem Herzen entschuldigen. Bin doch froh euch zu haben.
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und so fuhr ich das Rennen zu Ende und konnte noch den 18. Platz belegen. Womit ich an sich nicht zufrieden bin. Jedoch passt er zu meinen bisherigen Ergebnissen. Deshalb möchte ich mich auch nicht beschweren. Zudem war ich pro Runde ca. 10 Sekunden zu langsam. Aber meine guten Strecken kommen ja noch. Und so bin ich zuversichtlich, doch noch das ein oder andere gute Rennen abliefern zu können.
Für das Team „Enduro Koch“ lief es im Gesamten sehr gut. In der Klasse 5 belegten der Ralf Maier den 11ten und der Max Matyssek den 12 Platz. Bei den Einsteigern konnte das Team mit Heiko Feudel und Markus Hübsch den vierten Platz belegen und nach technischen Problemen erreichte der Matze Kohler mit dem Martin Matyssek noch den 21 Rang. Und ganz besonders freu ich mich über den sechsten Platz bei den Senioren von Wolfgang Mamber und Jürgen Weber. Und die beiden können noch viel mehr. Da wird man sicher noch ne Überraschung erleben..
Hab in der neuen Motocross/ Enduro Zeitschrift nen eineinhalb Seiten großen Bericht zum Enduro X Cup gesehen und natürlich gleich gelesen. Darin sind zwei schöne Fotos. Die Fahrer auf den Bildern werden Namentlich benannt. Was ich sehr schön finde. Dann hat der Dominique Essig nen kleinen Text zum Rennen, Strecke und den erfolgreichen Fahrern verfasst. Hier wird sich nicht zuletzt mein Teamchef Wolfgang Koch besonders freuen, da sein Team durch erfolgreiche Fahrer mehrmals benannt wird. Außerdem gibt es noch ne Liste mit Einzel und Gesamtergebnissen. Allem Anschein nach wird der Enduro X Cup nun doch erwachsen und es würde mich nicht wundern wenn die Händler nun vermehrt ihre Sportfahrer dazu motivieren dort zu starten. Da kann man gespannt sein wie es weiter geht. Ich würde den Veranstaltern des Enduro X Cups ein gutes gelingen wünschen.
Das wars erstmal.
Euer Marco | | | | | | | Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback(URL) auf deiner Seite einrichten. RSS 2.0 Feed |
| | Moni schrieb am 31.07.2008 | | | Webseite: http://www.our-kitten.de | | | Entschuldigung angenommen.. aber beim nächsten Mal lassen wir dich stehn.. oder wir nehmen Oropax..  | | |
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